“Google Trends” (http://www.google.com/trends) hat vor kurzem sein Angebot erweitert und liefert ab sofort Benutzerzahlen zu ausgewählten Domains. Bisher standen nur die Abrufzahlen von Suchbegriffen zur Verfügung.
Der neue Dienst soll die Anzahl der Besucher pro Tag pro Domain anzeigen können. Google führt dazu aus, dass die ermittelten Abfragezahlen aus Suchmaschinenabfragen, freiwillig bereitgestellten Nutzerdaten (z.B. Google Toolbar), anonymisierter Konsumentenforschung und Marktanalysen externer Unternehmen stammen.
Derzeit liefert Google Trends allerdings die Zugriffszahlen nur für ausgewählte Webseiten, die signifikanten Datenverkehr aufweisen – dies soll aber in Zukunft ausgeweitet werden.
Mit dieser Domain-Abfrage stellt sich Google in direkte Konkurrenz zu Compete, Comscore und Alexa, die ebenfalls umfassende Webstatistiken anbieten.
Am 15. Juli 2008 findet die offizielle Gründungsveranstaltung der sog. “Information Overload Research Group (IORG)” statt. Diese Organisation, die von IT-Firmen, darunter Microsoft, Intel, Google und IBM gebildet wurde, beschäftigt sich mit der Entwicklung von Lösungen, um dem übermäßigen persönlichen Nachrichtenaufkommen bei IT-Mitarbeiter entgegenzuwirken. Nach einer Studie der Beratungsfirma Basex verbringt typischer IT-Angestellter fast ein Drittel seiner Arbeitszeit unproduktiv, weil ständig unwichtige Nachrichten per Telefon, E-Mail oder Instant Messages ihn an seiner Arbeit hindern. Die Kosten auf Grund dieser unnötigen Arbeitsunterbrechungen beziffert Basex allein in den USA auf 650 Milliarden US-Dollar (420 Milliarden Euro).
Die EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes hat sich im Rahmen des OpenForum Europe (http://openforumeurope.org/) für die Nutzung offener Software-Standards ausgesprochen.
Kein Bürger und keine Firma sollten nach Ansicht der Kommissarin dazu gezwungen oder ermutigt werden, einer geschlossenen Technologie vor einer offenen den Vorzug zu geben, insbesondere wenn es um den Zugang zu staatlichen Informationen geht – beispielsweise etwa weil eine Regierung eines Mitgliedstaates sich für einen geschlossenen Softwarestandard entschieden hat.
Auch die EU-Agenturen forderte die Kommissarin auf, sich nicht an eine bestimmte Technologie oder an geschlossene Standards zu binden.