ERI – Index – E-Voting in Österreich

Juli 31st, 2008 von admin

Die österreichische E-Voting-Forschungsgruppe E-Voting.CC (Competence Center for Electronic Voting and Participation ) hat in Wien eine Studie vorgestellt, in deren Rahmen gemessen wurde, wie gut einzelne Staaten auf die Einführung elektronischer Wahlsysteme vorbereitet sind.

Untersucht wurden hierbei alle EU-Mitgliedsstaaten, die USA, Russland, die Schweiz und Venezuela. Auf dem “E-Voting Readiness Index” [ERI] landete Österreich auf dem sechsten Platz hinter der Schweiz.

Spitzenreiter war Großbritannien, gefolgt von den USA, Estland und den Niederlanden. Deutschland liegt auf Platz acht. Mit dem ERI der E-Voting.CC wird die Bereitschaft der Staaten zur Einführung von E-Voting-Systemen gemessen.

Gemessen wurde in der Studie, inwieweit die jeweiligen Staaten in den vier Bereichen Gesellschaft, Politik, Gesetzgebung und Technologie auf E-Voting vorbereitet sind.

Die Autoren der Studie stufen in Österreich die politische Stabilität als hoch ein, ferner sind die rechtlichen Voraussetzungen für das E-Voting seit der Briefwahlnovelle 2007 gegeben, mit dem Zentralen Melderegister [ZMR] ist eine gute Datenbasis für die Wählerevidenz in den Gemeinden vorhanden. Die Bürgerkarte ermöglicht darüber hinaus die einwandfreie Authentifizierung.

Quelle: ORF futurezone, E-Voting.CC

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Soziale Netzwerke öffnen sich

Juli 26th, 2008 von admin

Die großen Anbieter Facebook, MySpace und Google haben angekündigt, dass ihre Mitglieder künftig ihr Profil samt Kontakten auch in andere Online-Diensten übertragen können.

Wie diese Übertragung ablaufen soll, zeigte Mark Zuckerberg (Facebook) diese Woche bei einer Konferenz in San Francisco. Wer etwa im Online-Städteführer Citysearch.com ein Restaurant empfehlen will, aber dort nicht angemeldet ist, kann künftig seine Profildaten aus Facebook verwenden. Sein Profil wird einfach in das andere Social Network per Mausklick übertragen. Wenn “Freunde” aus dem System ebenfalls auf dem anderen Portal registriert sind, erscheinen diese auch im neuen Adressbuch – und man sieht, welche Gaststätten oder Hotels sie bewertet haben.
Auch die Datenschutz-Einstellungen würden bei “Facebook Connect” übertragen werden.
MySpace hat mit der Initiative “Data Availability” ähnliche Schritte eingeleitet.
Beide System bieten dagegen derzeit keine einfache Möglichkeit, fremde Profile in ihr Netzwerk zu importieren.

Google geht dagegen einen anderen Weg – Google’s Netzwerk Orkut ist in den USA und Europa nicht besonders beliebt. Mit der Schnittstelle “OpenSocial” kann man sich bei allen kompatiblen Seiten mit den gleichen Daten einloggen.

Quelle: heise.de

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Google’s Knol

Juli 23rd, 2008 von admin

Google hat heute seine neue Wissens-Website “Knol” (kurz für knowledge) freigeschaltet. Das Projekt, das als Konkurrent von wikipedia erstmals im Dezember 2007 vorgestellt wurde, setzt auf individuelle Autoren, die die von ihnen erstellten Artikel mit ihrem Namen signieren.

Um Autor auf “knol” zu werden, ist ein Google Account Voraussetzung. Kommentare der Nutzer und Feedback können von den Autoren in Ihre Beiträge eingearbeitet, aber auch abgelehnt werden. Auch mehrere Autoren können zusammen einen Artikel verfassen bzw. einen Artikel gemeinsam verwalten. Nutzer des Systems können in knol Punkte für die Qualität des Artikels verteilen.

Dem Autor steht es auch frei, auf seinem Artikel Google-Textanzeigen zu schalten. Google bietet dem Autor in diesem Fall einen Anteil aus den dadurch erzielten Einnahmen.

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