Die österreichische E-Voting-Forschungsgruppe E-Voting.CC (Competence Center for Electronic Voting and Participation ) hat in Wien eine Studie vorgestellt, in deren Rahmen gemessen wurde, wie gut einzelne Staaten auf die Einführung elektronischer Wahlsysteme vorbereitet sind.
Untersucht wurden hierbei alle EU-Mitgliedsstaaten, die USA, Russland, die Schweiz und Venezuela. Auf dem “E-Voting Readiness Index” [ERI] landete Österreich auf dem sechsten Platz hinter der Schweiz.
Spitzenreiter war Großbritannien, gefolgt von den USA, Estland und den Niederlanden. Deutschland liegt auf Platz acht. Mit dem ERI der E-Voting.CC wird die Bereitschaft der Staaten zur Einführung von E-Voting-Systemen gemessen.
Gemessen wurde in der Studie, inwieweit die jeweiligen Staaten in den vier Bereichen Gesellschaft, Politik, Gesetzgebung und Technologie auf E-Voting vorbereitet sind.
Die Autoren der Studie stufen in Österreich die politische Stabilität als hoch ein, ferner sind die rechtlichen Voraussetzungen für das E-Voting seit der Briefwahlnovelle 2007 gegeben, mit dem Zentralen Melderegister [ZMR] ist eine gute Datenbasis für die Wählerevidenz in den Gemeinden vorhanden. Die Bürgerkarte ermöglicht darüber hinaus die einwandfreie Authentifizierung.
Quelle: ORF futurezone, E-Voting.CC