Facebook verklagt StudiVZ

Das Social Network Facebook hat bei einem US-Bezirksgericht in San Jose im Silicon Valley Klage gegen das deutsche Social Network StudiVZ eingebracht. StudiVZ soll neben dem Ersatz von Schadenersatz untersagt werden, “look, feel, features and services” von Facebook.com zu kopieren. Facebook wirft StudiVZ vor, das System kopiert zu haben und damit geistiges Eigentum von Facebook verletzt zu haben. Facebook wirft dem sozialen Netzwerk, das dem Verlag Holtzbrinck gehört, unter anderem auch vor, ohne Erlaubnis auf Facebooks Systeme und Computernetzwerke zugegriffen zu haben, um sich damit unrechtmäßig Daten zu verschaffen.
StudiVZ hat in einer ersten Stellungnahme die Vorwürfe zurückgewiesen.

Quelle: Financial Times Deutschland

Verlängerung der Schutzfrist für Tonaufnahmen und Tonträger

Nach einem Vorschlag der EU-Kommission soll die Schutzfrist für Tonaufnahmen und Tonträger von derzeit 50 auf 95 Jahre verlängert werden. Der Vorschlag geht auf den Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy zurück, der mit dieser Maßnahme das Einkommen der Künstler in Zukunft sichern will.
Nach seiner Ansicht könnte eine lange 95jährige Schutzdauer verhindern, dass Künstler, die im Alter von 20 Jahren Musik aufgenommen haben, bei Erreichen ihres 70. Lebensjahres einem plötzlichen Einkommensausfall zu beklagen haben. Bei den betroffenen Rechten handelt es sich um die Leistungsschutzrechte, nicht aber um die Urheberrechte, die einen Schutz von 70 Jahren ab dem Tod des Urhebers bieten. Leistungsschutzrechte gelten dagegen bereits ab Veröffentlichungsdatum eines Werkes.

Quelle: Heise.de

EU – neue Anreize für NGN

Im Industrie-Ausschuss (ITRE) und im Binnenmarkt-Ausschuss (IMCO) haben Abgeordnete des Europaparlaments am 7.7.08 über eine Vielzahl an Änderungsanträgen zum Telekommunikationspaket abgestimmt, die in über 30 Kompromissvorschlägen zusammengefasst wurden.

Hierbei stimmten die Abgeordneten auch einstimmig für ein neues Anreizsystem für Investitionen in NGN (Next Generation Networks). Konkurrenten von investierenden Unternehmen sollen sich künftig am Ausbau der Next Generation Networks über Risikoanteile beteiligen können.

Quelle: heise.de