Google: Keine Urheberrechtsverletzung durch Bildersuche

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat über die urheberrechtliche Zulässigkeit der Google-Bildsuche entschieden. Nach Ansicht des BGHs stellt die Verwendung von Thumbnails in der Bildsuche keine Urheberrechtsverletzung dar. (BGH, Urteil v. 29.04.2010, I ZR 69/08).

Die Suchmaschine verfügt über eine textgesteuerte Bildsuchfunktion, mit der man durch Eingabe von bestimmten Suchbegriffen nach Bildern und Abbildungen suchen kann, die Internetuser im Zusammenhang mit dem eingegebenen Suchwort ins Web gestellt haben. Zur Verkürzung des Suchvorgangs durchsucht Google das Web regelmäßig nach Abbildungen und speichert diese als Vorschaubilder auf ihren Servern ab, so dass bereits kurze Zeit nach Eingabe eines Suchbegriffs entsprechende Trefferlisten mit Vorschaubildern angezeigt werden können.

Quelle: http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=pm&Datum=2010&Sort=3&nr=51777&pos=1&anz=94

Google’s Nexus One

Nach einem Bericht des “Wall Street Journal” wollen die Erben des US-Science-Fiction-Autors Philip K. Dick Google wegen des Namens des neuen Google-Smartphones “Nexus One” verklagen. Nach ihrer Ansicht verletzt der Produktnamen die geistigen Eigentumsrechte des 1982 verstorbenen Schriftstellers.

Die Anwälte der Dick-Erben seien bereits dabei, die weiteren Schritte vorzubereiten.

Nexus One ist das erste Gerät einer Reihe von “Super Phones”, die auf der eigens entwickelten Handyplattform Android basieren, die Google künftig direkt vermarkten will.

Poker um Vergabe von IP-Adressen und die DNS-Aufsicht

Nach einem Bericht von heise.de möchte die UN-Organisation International Telecommunication Union (ITU) selbst IPv6-Adressen vergeben. Bereits Ende Oktober hatte das ITU Council grünes Licht gegeben, dass die ITU künftig ein Modell für nationale IPv6-Adressvergabestellen entwickeln soll, mit dem die ITU zu einer zentralen Koordinierungsstelle der Country Internet Registries (CIR) werden würde.

Der neue Präsident der ICANN steht einer weiteren IP-Adressvergabestelle kritisch gegenüber. Bislang gibt es fünf IP-Adressvergabestellen (Regional Internet Registries, RIR), als europäische Anlaufstelle fungiert das RIPE in Amsterdam.Vertreter aus dem ITU-Lager werben mit dem Hinweis auf “mehr Wettbewerb” für eine zusätzliche Vergabestelle, die unter  der Aufsicht der Regierungen stehen soll