Die Einigung im Urheberrechtsstreit bezüglich dem Einscannen von Büchern zwischen Google und der The Authors Guild sowie der Association of American Publishers (AAP) ist in den USA auf Kritik gestossen. Das “Internet Archive”, das neben einer Datenbank für historische Websites ebenfalls ein Buchscan-Projekt betreibt, befürchtet, daß Google sich durch die Einigung ein Monopol bei “orphan works” sichern könnte, also bei Büchern, deren Rechteinhaber nicht auffindbar, verstorben oder aus anderen Gründen nicht mehr verfügbar sind.
Das Internet Archive hat in dieser Causa vor kurzem das Bundesbezirksgericht in New York angerufen, das am 11. Juni über die Einigung entscheiden will.
Nach einem Bericht der Washington Post untersuchen die Sicherheitsbehörden in den USA laufend Einträge von Schülern und Studenten in Social Networks wie Facebook und MySpace im Hinblick auf etwaige Hinweise auf geplante Gewalttaten und Verbrechen. Auch private Websites von bestimmten Gruppen und Gangs sollen laufend als Informationsquelle für die Fahndung verwendet werden. Als Beispiel für die durch die Online-Ermittlungen erzielten Erfolge wird die Festnahme eines jugendlichen Räubers aufgrund eines Bildes in seinem MySpace-Profil erwähnt, ferner sind Festnahmen von einigen Teenagern durchgeführt worden, die Mitglieder für ihre Gang an einer Schule rekrutieren wollten und Symbole der Gang auf einer Social-Network-Site präsentierten.
Auch Gewalttaten sollen dank der Online-Ermittlungen verhindert worden sein, so die Washington Post.
Auf der WSDM 09 in Barcelona befaßten sich Experten aus der Wissenschaft, von den Research Labs von Google, Yahoo & Co und Vertreter aus der Wirtschaft mit der Zukunft der Suchmaschinen. 30 bis 40 Prozent aller Suchabfragen sind heute Fragen, die der Nutzer selbst bereits ein anderes Mal gestellt hat - 60 bis 70 Prozent der Webseiten, die man besucht, snd Seiten, die man bereits kennt – so das Resümee von Susan Dumais von den Microsoft Research Labs.
Ein großes Ziel der Suchmaschinen ist die Finden von Informationen ohne Sprachbarrieren, d.h. die Suche in allen Sprachen. Auch die Verbesserung der Relevanz von Suchergebnissen ist ein großes Ziel, das nach Ansicht der Wissenschaftler durch das “Tagging” erreicht werden soll. Individuelle Stichwörter und Kommentare, die durch User eingegeben werden, sollen zu einer Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Searchengines beitragen.